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Facebook – wie schaut´s aus mit dem Datenschutz?

Millionen Internet-User befürchten, dass ihre Daten im Netz nicht sicher sind. Sie gehen davon aus, dass in sozialen Netzwerken wie Facebook private Daten wie Handelsware behandelt und verschiedenen Unternehmen für Werbezwecke zur Verfügung gestellt werden. Jeder Mensch muss selbst entscheiden, welche Daten er im World Wide Web preisgibt und vor allem wem er sie mitteilt.
Will man Kontakte oder die Jobsuche über ein Netzwerk wie Facebook intensivieren, sind gezielte Informationen durchaus nützlich. Private Fotos hingegen stellen bereits ein gewisses Risiko dar. Wer seine Persönlichkeitsrechte schützen, seine Daten vor einem unbefugten Zugriff bewahren oder eine Rechtsverletzung ahnden möchte, steht nicht allein da. Aber wer sich einem sozialen Netzwerk anschließt, muss sich darüber klar sein, dass er zur digitalen Person wird, die allerdings Anspruch auf Schutz besitzt.
Je mündiger sich Internetbenutzer verhalten, desto besser – auch im Hinblick auf ihre Kinder, die teilweise bereits mit 10 Jahren ein Facebook-Profil bekommen und ungehemmt kommunizieren. Eine Anleitung, wie bei Facebook nur bestimmte Informationen sichtbar werden, wie man gewisse Daten nur seinen „Freunden“ zugänglich macht, sollten Eltern geben können. Kinder müssen beizeiten lernen, dass Facebook-„Freunde“ ausschließlich Personen sein sollten, die einem persönlich bekannt sind. D. h. man muss wissen, was sie tun und wo sie wohnen. Jugendliche von Facebook wegen verschiedener Bedenken fernzuhalten, ist nicht unbedingt ratsam, schließlich ist das Internet längst ein Teil unseres Alltags wie das Fernsehen.
Allerdings besteht das Risiko, dass sich hinter der Person, die sich als „Anton“ ausgibt, jemand anderes verbirgt. Kinder können überdies nicht abschätzen, welche Folgen eine unbedachte Mitteilung bei Facebook haben kann. Auch sollten persönliche Nachrichten nicht auf der Pinnwand gepostet werden, wo sie viele mitlesen können. Cyberkriminelle lauern überall, deshalb sollten die Instruktionen bei der Registrierung gut gelesen werden. Vor dem Zugriff seitens der Werbekunden ist jedoch niemand vollkommen sicher.
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