Die Historie von Facebook

Facebook-Logo

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Facebook (aus dem Englischen sinngemäß als “Studenten-Jahrbuch” übersetzt) wurde im Februar 2004 das erste Mal öffentlich zugänglich gemacht und hatte im September 2011 global rund 800 Mio. Mitglieder, was sie zur größten Internetplattform dieser Gattung macht.

Facebook ist eine Webpräsenz zum Entwickeln von sozialen Netzwerken und wurde von Mark Zuckerberg erfunden. Der Vorgänger von Facebook war Facemash.com. Jenen entwarf er im Oktober 2003 während seiner Zeit an der Harward University. Der Harward Crimson verglich diese Plattform mit “Hot or Not”, denn dort konnten Studenten, welche auf dem Universitätsgelände wohnten, bewertet werden.

Ohne deren Zustimmung zu erbitten, stellte Mark Zuckerberg Fotos von weiblichen Studenten ein, und rief die Anwender auf, ebendiese nach ihrer Attraktivität einzustufen. Weil sich enorme Einwände gegen diese Art und Weise der Evaluierung einstellten, zog Mark Zuckerberg die Internetseite nur wenige Tage danach wieder aus dem Verkehr. Durch dieses Erlebnis wurde ihm bewusst, dass er bei kommenden Projekten mehr Wert auf die Sicherheit legen muss, um die Verletzung des Urheberrechtes zu unterbinden. Zusammen mit den Studierenden Chris Hughes, Dustin Moskowitz sowie Eduardo Saverin etablierte Mark Zuckerberg im Februar 2004 an der Harward Universität das Projekt “Facebook”. Anfänglich war es allein für die ansässigen Studenten verfügbar. Auch Sean Parker, der Begründer von Napster stieg 2004 in das Projekt mit ein. Als Consultant erhielt er sieben Prozent der Facebook-Anteile. Parker war gezwungen, Facebook wieder zu verlassen, nachdem er wegen Besitz von Kokain inhaftiert worden war.

Zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Seite für alle Studierenden in den USA freigegeben. Zusätzliche Phasen der Ausweitung machten die Seite auch für Highschools wie auch Unternehmensmitarbeiter verfügbar. Ab September 2006 konnten sich ebenfalls Studierende von fremdländischen Hochschulen anmelden. Kurz danach durfte jeder beliebige Anwender auf Facebook zugreifen. Im Jahr 2008 wurde die Plattform vom Englischen in Deutsch, Spanisch und Französisch übersetzt. Im zweiten Quartal 2008 wurden weitere Sprachen zur Verfügung gestellt, sodass es bis heute auf 80 Lokalisierungen kommt.

Ein jeder Facebook-User kann über eine Seite verfügen, auf der er sich vorstellt und zusätzlich Photos und/oder Videoaufnahmen zur Verfügung stellen kann. Die Besucher der Profilseite können an der Pinnwand öffentlich Kommentare oder Notizen hinterlassen, oder Mitteilungen verschicken und chatten. Man kann Kameraden zu Foren oder Veranstaltungen einladen. Auch verfügt Facebook über einen Basar, auf dem Kleinanzeigen aufgegeben und eingesehen werden können. Die Beobachtungsliste zeigt Neuigkeiten von Freunden und hält den User auf dem Laufenden. Eingeteilt werden die Anwender in Arbeitsstellen, Regionen, Schulen und Unis.

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