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Was bringen die neuen Kombi-Konten?

Kontoauszug
Die Deutschen gelten als besonders eifrige Sparer. Darunter sind nicht wenige, die sich mit den Konditionen der Geldinstitute sehr gut auskennen und diese für sich zu nutzen wissen. Viele Sparer aber stellen sich im Vorwege eines Sparvertrages die Frage, ob sie mit Tages- oder Festgeld besser bedient sind. Eine Antwort darauf könnte lauten: mit beidem.
Eine Reihe von Banken bietet bereits die Kombination aus Festgeld-Zinsen mit ständiger Verfügbarkeit an. Eine Studie hat ergeben, dass heutzutage jeder vierte Bundesbürger mit einem Tagesgeldkonto spart und dass über 16% der Bankkunden ihre Ersparnisse auf einem Festgeldkonto angelegt haben. Beide Varianten gelten als sichere Geldanlagen, die durchaus beachtliche Zinsen abwerfen können. Die Zwickmühle, in der sich viele Sparer befinden, besteht darin, dass beim Tagesgeldkonto zwar ständig verfügt werden kann, die Zinsen aber niedriger ausfallen als beim Festgeldkonto. Dieses wiederum hat den Nachteil, dass der Anleger während der Gesamtzeit des Vertrages nicht an sein Geld heran kann. Kombi-Konten sollen hiermit ein Ende machen, indem die Banken attraktive Festgeldzinsen bieten, den Sparern aber den Zugriff auf einen Teil des angelegten Betrages jederzeit ermöglichen.
Direktbanken z. B. bieten bei einer Festgeldanlage von drei Jahren einen Jahreszins von 3,80%. 20% des Anlagebetrages bleiben wie Tagesgeld jederzeit zur Verfügung des Anlegers. Eine zusätzliche Version ist ein sogenanntes Sparbriefkonto, das auf drei Jahre 3,50% Zinsen garantiert, es aber erlaubt, nach Ablauf der halben Festlegungszeit den Vertrag mit einer einmonatigen Kündigungsfrist zu kündigen. Es darf damit gerechnet werden, dass künftig weitere Banken nachziehen und Kombi-Konten anbieten, sodass sich die Kunden aussuchen können, bei welchem Institut sie die Vorteile von Tagesgeld mit Angeboten für Festgeldkonten kombinieren und nutzen können.
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