-
DcNews
- Die Historie von Facebook
- Wie gesundheitsgefährdend ist Glutamat?
- Was bringen die neuen Kombi-Konten?
- Ein leistungsfähiges Team: Fakturierung & cRM in einer Software vereint – Neue Faktura Solution für den cRM lieferbar
- Über 2 Millionen Deutsche haben einen Zweitjob
- Krise: Erst die Banken, jetzt die Versicherungen?
- Facebook – wie schaut´s aus mit dem Datenschutz?
- Wann kann man eine KFZ-Versicherung kündigen?
Über 2 Millionen Deutsche haben einen Zweitjob

Mann mit Zweitjob
Die wirtschaftliche Lage erfordert es, dass immer mehr Menschen in Deutschland auf einen Nebenjob angewiesen sind. Die Bundesagentur für Arbeit gab bekannt, dass sich die Zahl der Zweitjobber bis zum Sommer 2010 innerhalb von sieben Jahren nahezu verdoppelt hatte.
Annähernd 2,4 Millionen Bundesbürger arbeiten in einem oder mehreren Jobs, und die Tendenz hält an. Wenn das Gehalt nicht reicht oder der Verdienst in einem festen Arbeitsverhältnis unter dem Mindestlohn liegt, sind vor allem Alleinverdiener häufig in einer Notsituation. Besonders Alleinerziehende, die Kinder zu versorgen haben, kommen oft mit dem Geld nicht aus, das sie regulär verdienen. Lohnkürzungen, steigende Lebenshaltungskosten, Schulden oder andere Umstände können dazu führen, dass es ohne einen Zweitjob nicht mehr geht.
Dann wird in der Freizeit gejobbt – entweder in den Abendstunden oder am Wochenende. 400-Euro-Jobs werden in vielen Branchen angeboten, und die Palette der infrage kommenden Tätigkeiten ist groß. Vor allem im Dienstleistungsgewerbe sind Arbeitskräfte oft knapp, sodass man als Hostess, Chauffeur, Aushilfskellner, Küchenhilfe, Nachtportier oder Verkäufer meist nicht allzu lange suchen muss. Auch Trainer in einem Fitnessstudio, Empfangsdamen in Geschäften oder Vertreter werden häufig gesucht. Generell liegt der Verdienst für Aushilfen je nach Branche zwischen acht bis 15 Euro pro Stunde, es gibt aber auch immer noch Firmen, die schlechter bezahlen.
Fast 60% der Inhaber von Minijobs sind Frauen, die sogenannte geringfügige Nebenbeschäftigungen ausüben. Als Motivation für die erhöhte berufliche Belastung nennen die meisten ein nicht ausreichendes Einkommen, andere wünschen sich eine Verbesserung ihres Lebensstandards oder wollen sparen, um sich einen kostspieligen Wunsch erfüllen zu können. Eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2003 besagt, dass monatlich 400 Euro aus Minijobs steuerfrei hinzu verdient werden dürfen, wobei für die Arbeitnehmer auch die Sozialbeiträge entfallen. Insofern ist der Verdienst aus einem Minijob brutto gleich netto, wodurch diese Tätigkeiten an Attraktivität gewonnen haben.
|
RankingPlan Dirk Schumacher & Dr. Frank Wietzel GbR Bunzlauer Strasse 2 50858 Köln Tel.: + 49.2234.43 57 364 Fax: + 49.2234.43 57 366 eMail: info -ät- rankingplan.de Rechtlich verantwortlich für Inhalt, Urheberrechte und Bildmaterial |







